Meine selbstgebauten Bluegrassmandolinen:


  

                "Mandolins are hanging on the wall"

 

Hier ist eine Wand meines "Mandolinenzimmers" zu sehen:

Optimal temperiert unter Einhaltung der idealen Luftfeuchtigkeit ordne ich Böden, Decken, Hälse und Zargen hier einander zu.


Für alle Bluegrass - Mandolinenfans zuerst einmal ein grober Überblick darüber, was bereits so alles im Bau ist:

 

Zu sehen sind zahlreiche wunderschöne Mandolinenböden, die dem Instrument mit den dazu passenden Zargen, Hälse und Decken nicht nur das individuelle Aussehen verleiten, sondern zudem durch das Schnitzen von Hand und Tap Tuning dann  - nach dem Zusammenbau -  ein Optimum an Klang entfalten.

 

Passend zu den hier gezeigten Böden suche ich die Hölzer für die Zargen und Hälse aus dem selben Tonholz gezielt aus.

 

       Nur so ergibt sich auch optisch eine harmonische Einheit.

 

Die Decken wähle ich letztendlich klangspezifisch ideal geeignet und auch optisch passend zu den jeweiligen Tonhölzern aus.

 

Abgebildet sind ein Teil meiner bisher gefertigten Mandoböden:

                    

 Alle ganz exakt nach der Gibson Lloyd Loar von Hand gefertigt.

                 

                  Keine limitierten Serienauflagen!

                            Keine Modellreihen!

                   Alles individuelle Einzelstücke!

 

 Jede Mandoline ist einmalig und hat ihre individ. Ausstrahlung! Boden und Decken sind wie vor 100 Jahren von Hand geschnitzt. 

  Auch meine Zargen fertige bzw. biege ich dem entsprechend.

       Eine aufwändige Schellacklackierung  - wie damals -

    sorgt für den perfekten, transparenten, sauberen Klang.

 

 

Nichts ist da der Massenproduktion und der damit verbundenen Kostenersparnis wegen abgespeckt und vereinfacht worden!

 

   Meine Mandos haben noch einen handgeschnitzten Scroll !

Keine nassgepresste flache Andeutung der Schnecke und auch keinen stillosen einfachen Harken, wie heutzutage bei Mandolinen der Oberklasse wie "Br..l..." und "We..." leider schon zumeist üblich.

 

Bei mir werden Decke und Boden noch so wie vor 100 Jahren von Hand geschnitzt und nicht computergesteuert gefräst. Nur so kann man gezielt die Eigenart des jeweiligen Tonholzes berücksichtigen

und das klanglich optimal Mögliche dabei herausholen.

 

 

      Nun zum Foto: "Mandolins are hanging on the wall"

 

Erste Reihe:

kanad. Ahorn geriegelt, 2x kanad. Wolkenahorn,5x heimischer Walnuss,

Zweite Reihe:

heimische Hölzer: Ahorn gestockt, Apfel gestockt, Apfel leicht gestockt, Apfel geriegelt, Birne geriegelt, 4x Kirsche

Dritte Reihe:

heim.  Hölzer: 4x einteiliger Ahorn ( lebendig / gemuschelt),  4x einteiliger Ahorn aus dem selben Schwartenboden ( lebendig / gemuschelt) blau gebeizt

Vierte Reihe:

heim. Hölzer: Ahorn geflammt,geriegelt und gemuschelt